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Mittwoch, 28. Mai 2014

Systematische Priorisierung von Handlungsfeldern mit dem Ishikawa-Diagramm

Zu Beginn von Veränderungsprojekten ist eine der wesentlichen Herausforderungen aus der Fülle an Handlungsalternativen systematisch eine Priorisierung der möglichen Aktionen abzuleiten. Dies kann sehr erfolgreich mit dem Fischgräten- oder Ishikawa-Diagramm erfolgen.

Mithilfe der Darstellungstechnik des Ishikawa-Diagramms können problemrelevante Faktoren von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen systematisch und übersichtlich dargestellt werden [1]Diese Technik entwickelte der japanische Professor Kaoru Ishikawa Anfang der 1950er Jahre, ursprünglich zur Analyse von Qualitätsproblemen [2].

Mittwoch, 7. Mai 2014

Warum KVP-Systeme wirklich scheitern

Eigentlich passen Ausgangslage und Zielsetzung von KVP-System wunderbar zusammen: Unternehmen und deren Mitarbeiter arbeiten und wirken in einer sich immer schneller verändernden Arbeitsumgebung und müssen sich regelmäßig auf neue Herausforderungen einstellen. Auf der anderen Seite bieten KVP-Systeme eine stetige Verbesserung des Unternehmens nach der Methode der stetigen, kleinen Schritte.

Dennoch finden sich neben einer hohen Anzahl von Büchern, Artikeln und Webseiten, die sich mit der Einführung von KVP-Systemen beschäftigen, mindestens genauso viele Texte, die Erklärungsmodelle liefern, warum die Umsetzung und das dauerhafte Fortführen eines solchen Systems in der Praxis regelmäßig scheitern. Analysiert man diese Quellen (z.B. [1],[2],[3]) nach Ursachen, finden sich typischerweise 5-15 Gründe, auf die man bei der KVP-Einführung besser hätte achten sollen.

Aus unserer Sicht lassen sich all die genannten Gründe auf genau drei Handlungsfelder reduzieren:
Die Menschen müssen wollen, die Menschen müssen dürfen und die Menschen müssen können.

Mittwoch, 9. April 2014

Der QuickCheck als effiziente Methode zur Ermittlung und Priorisierung und Projektierung von Prozessverbesserungprojekten

von Andre Döring

Ziel des hier vorgestellten QuickCheck´ ist es, Prozessanalysten zu ermöglichen, sich effizient in die gegebenen Prozesse und Abläufe eines mittelständischen Unternehmens einzuarbeiten. Dabei erfolgt der QuickCheck in Interviews entlang des Auftragsdurchlaufs mit vorab festgelegten Mitarbeitern. Hierbei kann ein Querschnitt der Ist-Situation der untersuchten Prozesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln ermittelt und auf Differenzen hin untersucht werden. Die hierbei ermittelten Probleme werden als Verbesserungspotenziale für das Unternehmen verstanden und konkrete Verbesserungsziele abgeleitet. Der QuickCheck schließt mit einer Präsentation der Ergebnisse ab: Hierfür werden die Prozesse des Auftragsdurchlaufes bereits während der Durchführung dokumentiert, erste Verbesserungspotenziale identifiziert und nach Priorität sortiert.